What a wonderful world
Trost(losigkeit) ?

Ich habe das Gefühl, ich kämpfe nur äußerlich.

Seit der Trennung habe ich meine Haare getönt (2 mal), einen Sport angefangen (Volleyball), neue Leute kennen gelernt (was ja ganz natürlich ist, wenn man eine Ausbildung anfängt), eine zusätzliche Nachhilfeschülerin eingeplant (also mehr Beschäftigung).

Wenn man das als Checkliste betrachtet, eine von denen, die jeder Liebeskummerratgeber ausspuckt, müsste ich auf dem idealen Weg des darüber Hinwegkommens sein.

Seit der Trennung habe ich aber auch alleine auf einer ganz neuen Schule zurechtkommen müssen, eine Freundschaft blitzschnell kaputt gehen sehen, jede Menge Prüfungs- und Familienstress verarbeiten müssen.

Doch was mache ich innerlich? Ich habe mich noch nie so wenig jemanden anvertraut, glaube ich. Wenn man mich jetzt fragen würde, wie ging es mir damit, wie geht es mir damit, würde ich sagen, dass ich keine Worte dafür finde.

Ich scheitere bei dem Gedanken, mündlich auszudrücken, was es für mich bedeutet hat. Diese Tatsache die mich getroffen hat, wie eine Ohrfeige. Diese Gefühle die genauso sind, wie man es immer gesagt bekommt. Ein Teil von mir wurde weggerissen.

Ich fühle mich ohne diesen Teil nicht ganz. Ich fühle mich ganz furchtbar. Ich will aber nicht immer scheitern.

Wie dumm geglaubt zu haben, dass ein langes junges Glück ewig hält. Nicht jedem ist dieses Geschenk vergönnt. Ich stehe immer noch vor der Frage, wie soll es weiter gehen, und vor allem, mit wem?

Warum meine ich, warum meint der Mensch, jemanden anderes zum vollkommenen Glück zu brauchen? Wenn dieser jemand weg ist, hast du nichts außer dich selbst.

 

27.4.10 18:20
 


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